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Gepostet am 21. Mai 2012

Vodafone will verstärkt die 2.600 MHz-Frequenzen nutzen

Den auch als IMT Extension Band bekannte Frequenzbereich von 2.600 MHz will Vodafone nach eigenen Angeben, die der Provider gegenüber Areamobil machte, zeitnah verstärkt in den Innenstadtbereichen von Großstädten zur Anwendung bringen. Hierzu will Vodafone an den dortigen Basistationen parallel zu den bisher verfügbaren 800-MHz-Frequenzen den Frequenzbereich von 2.600 MHz frei schalten.

Damit soll es ermöglicht werden, in Innenstädten wie von Berlin, Köln, Dresden, München oder Nürnberg mittels der Mobilfunktechnologie LTE Datenraten von bis zu 100 MBit/s im Download und bis zu 50 MBit/s im Upload anzubieten.

In Zusammenhang damit wird es auch möglich, die Netzkapazität deutlich zu steigern. So wird sich das Spektrum von bisher jeweils nur 10 MHz auf 20 MHz erweitern.
Allerdings muss auch die negative Seite der 2.600 MHz-Frequenzen in Kauf genommen werden. Dies betrifft die geringeren Reichweiten und einen weniger hohen Durchdringungsfaktor.

Ein weiterer Vorteil des 2.600 MHz Frequenz-Bereiches liegt allerdings noch darin, dass dieser Bereich in vielen Ländern im Rahmen der LTE-Nutzung verfügbar ist und sich damit eine hohe internationale Kompatibilität der Endgeräte abzeichnet die sowohl von Netzbetreibern als auch Verbrauchern gewünscht wird.

Vodafone will damit rechtzeitig auf die ständig steigenden Zahlen der Nutzer von LTE-Netzen und das damit verbundene höhere Datenaufkommen reagieren. Einen ersten, für diese Geschwindigkeiten geeigneten Tarif bietet Vodafone bereits seit April mit der MobileInternet Flat 100 für monatliche 64,99 Euro und mit einem 30 GB Highspeed-Volumen an.