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Gepostet am 23. Mai 2012

Gegenwärtige LTE-Verfügbarkeit in Deutschland liegt bei 33 Prozent

Dieses Ergebnis liefert die Auswertung einer auf dem Internetportal 4G.de durchgeführten Abfrage, bei der in den Monaten April und Mai 2012 insgesamt 15.550 Standorte bezüglich ihrer Verfügbarkeit von LTE getestet wurden.

LTE Turm von Vodafone - Quelle: vodafone.de

Diese Verfügbarkeitsabfrage, die mindestens einen am Standort verfügbaren Anbieter voraussetzt, bestätigt ziemlich genau eine von der BITKOM im Monat April unter den Netzbetreibern durchgeführte Umfrage ähnlichen Inhalts.

Weit über dem Durchschnitt, der bei 33 Prozent aller deutschen Standorte liegt, bewegen sich dabei Hamburg mit 55 Prozent und Sachsen mit 48 Prozent. Schlusslicht der aktuellen Auswertung ist das Bundesland Baden-Württemberg mit nur 22 Prozent Abdeckung. Die Mehrzahl der übrigen Bundesländer, darunter auch die Hauptstadt Berlin mit 35 Prozent, liegt dabei dicht am Wert der durchschnittlichen LTE-Abdeckung. So konnten bisher rund 13,2 Millionen Haushalte mit LTE versorgt werden.

In den mobilen Netzen steht weiterhin das als 3G zusammengefasste UMTS und HSDPA immerhin 82 Prozent aller Haushalte zur Verfügung. Das bedeutet jedoch auch, dass deutschlandweit noch immer etwa sieben Millionen Haushalte auf die nicht mehr zeitgemäßen Geschwindigkeiten von GPRS und EDGE angewiesen sind. Positiv anzumerken ist jedoch, dass inzwischen in 12 der 16 Bundesländer die sogenannten „weißen Flecken“ beseitigt werden konnten.

Wer Interesse zeigt, sich über den Fortgang der LTE-Verfügbarkeit zu informieren, der kann die ständig aktualisierte Abdeckungsstatistik auf dem Portal von 4G.de abrufen.