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Gepostet am 25. Jan 2013

Genehmigungsstau für LTE-Ausbau wird abgebaut

Der berechtigte Ärger der Telekommunikationsunternehmen über die vor allem in den letzten beiden Jahren schleppende Abarbeitung eingereichter Genehmigungsverfahren durch die Bundesnetzagentur scheint nun einem erleichterten Aufatmen zu weichen.

Gebäude der Bundesnetzagentur; Quelle: Bundesnetzagentur

Gebäude der Bundesnetzagentur;
Quelle: Bundesnetzagentur

Wie Vertreter der Bundesregierung unlängst verlauten ließen, arbeitet die Bundesnetzagentur bereits seit September 2012 an der zügigen Abarbeitung des Genehmigungsstaus.

Gegenwärtig würden pro Woche etwa 400 neue Anträge bei der Bundesnetzagentur eingehen, während im gleichen Zeitraum 700 Anträge bearbeitet werden.
Verbunden mit dieser erfreulichen Nachricht ist die Aussage der Bundesregierung, mit den erreichten Fortschritten bei der Umsetzung der Breitbandstrategie sehr zufrieden zu sein.

LTE als wichtiger Baustein

Da die eingesetzte technische Infrastruktur für die Erfüllung der vorgegebenen Ziele der Breitbandinitiative der Bundesregierung nicht vorgegeben war, tragen unter anderem Kupferkabel, Glasfaser und der Mobilfunkstandard LTE gemeinsam dazu bei. Dabei leistet in der letzten Zeit LTE einen maßgeblichen und was das Erreichen der Übertragungsgeschwindigkeiten betrifft, entscheidenden Beitrag.
Mit der Abarbeitung des vorliegenden Antragsstaus und einer sich anschließenden zügigen Bearbeitung weiterer eingehender Anträge sieht sich die Bundesregierung gemeinsam mit ihrem steuernden und bearbeitenden Organ der Bundesnetzagentur weiter auf dem richtigen Weg.

Zielstellung in 2014

Mitte des Jahres 2012 wiesen damals vorliegende Statistiken bereits aus, dass für circa 51 Prozent aller Haushalte in Deutschland Breitbandanschlüsse von 50 MBit/s zur Verfügung standen. Kritisch ist allerdings zu hinterfragen, inwieweit diese von den Netzanbietern angegebenen Geschwindigkeiten beim Kunden auch tatsächlich ankommen. 1 MBit/s waren danach bei 99,5 Prozent aller Haushalte verfügbar.

2014 soll nun die Verfügbarkeit von 50 MBit/s für 75 Prozent der Haushalte erreicht werden. Ausgehend vom derzeitigen, in der Praxis vorliegenden Stand eine Zielstellung, deren Realisierbarkeit zumindest einige Zweifel aufkommen lässt.