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Städte

Gepostet am 6. Mrz 2013

o2 und seine Highspeed-Areas

Die Realisierung seiner bereits für 2012 vorgesehenen Zielstellung, eine bestimmte Anzahl deutscher Großstädte mit seinen LTE-Netzen als Highspeed-Areas auszurüsten, hat o2 nicht im vorhergesehenen Umfang erreicht. Welche Rolle dabei der Genehmigungsstau bei der Bundesnetzagentur spielte, wird o2 selbst am besten wissen.

Düsseldorf

Fakt ist, dass bis Ende 2012 nach Nürnberg und Dresden mit Frankfurt und Offenbach sowie Leipzig und Halle weitere Städte mit dem LTE-Netz von o2 ausgestattet wurden.

Inwieweit man dabei in jedem Fall von einer Highspeed-Area sprechen kann, ist bisher jedoch ungewiss. So hatten beispielsweise Tests in Frankfurt am Main ergeben, dass die verfügbaren Signale teilweise so schwach waren, dass ihr Empfang in geschlossenen Räumen stellenweise überhaupt nicht möglich war.

Und auch die Absicht von o2, seine LTE-Netze in Nürnberg, Dresden und Leipzig in diesem Jahr weiter zu verstärken, lässt den Schluss zu, dass man von echten Highspeed-Areas bisher noch ein ganzes Stück entfernt sein könnte.

Nun sollen sie zum 31. März dieses Jahres in München und Berlin offiziell eröffnet werden. Auch in diesen Städten war in einigen Gebieten LTE bereits zum Jahresende 2012 nutzbar. Eine solche Situation dürfte jetzt wohl in Hamburg, Essen, Düsseldorf und Duisburg entstehen – Städte, in denen o2 im zweiten Quartal 2013 seine LTE-Netze starten will. Ob diese dann auch als Highspeed-Areas deklariert werden können, hängt sicher weniger von einer gut gemeinten Absichtserklärung ab, als von der von den Kunden nutzbaren Sendeleistung der jeweils verfügbaren Netze.